Schulprogramm der Schule an der Weschnitz Einhausen

Inhalt

  1. Unsere Schule
    1. Standort und Räumlichkeiten
    2. Kinder und das Team
    3. Zeitliche Struktur
    4. Leitbild unserer Schule

 

  1. Bausteine des Lernens und Lebens an unserer Schule
    1. Unterricht
    2. Auf dem Lernweg
    3. In und durch Bewegung
    4. Lernräume
    5. Formen der Rhythmisierung  
    6. Regeln
    7. Schulhündin Leni
    8. Miteinander und Füreinander 
    9. Gemeinsame Aktionen und Feste

 

  1. Elternmitarbeit
    1. Mitgestaltung
    2. Elternabende
    3. Feste und Aktionen
    4. Schulbücherei
    5. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten
    6. Förderverein

 

  1. Übergänge gestalten
    1. Zusammenarbeit Kindergarten und Grunschule
    2. Zusammenarbeit Grundschule und Weiterführende Schulen

 

  1. Schüleraustausch Einhausen - Attichy
    1. Unsere französische Partnerschaft
    2. Ziel der Partnerschaft
    3. Organisation
    4. Unterkunft und Finanzierung
    5. Termine

 

  1. Medienerziehung
    1. Gemeinsame Basis im 1. Schuljahr
    2. Der Computer im 2., 3. Und 4. Schuljahr

 

  1. Leistungsbewertung

 

 

 

1.1    Standort und Räumlichkeiten

 

Unsere Schule befindet sich in der Ortschaft Einhausen, die im ländlichen Raum in unmittelbarer Nähe zu der Kleinstadt Bensheim angesiedelt ist. Die Struktur der Bevölkerung ist überwiegend sozial ausgewogen. Die Ortschaft Einhausen wächst ständig, so wird die Schule an der Weschnitz auch nach und nach weiter ausgebaut werden müssen. Aktuell ist der Neubau einer großen Mehrzweckhalle auf dem Schulgelände abgeschlossen worden. Im Zuge dessen hat die Schule neue Räumlichkeiten für 4 Schulklassen und Fachräume sowie eine Mensa für den Ganztag dazugewonnen. Aktuell wird eine Neugestaltung des Pausenhofs hinter der Mehrzweckhalle vorgenommen. Die Schule verfügt aktuell über 17 Klassenräume, einen Kunst- und Musiksaal, einen Computerraum (noch nicht ausgestattet), einen Stilleraum (noch nicht ausgestattet), eine Mensa, eine Bücherei sowie die Räumlichkeiten der Betreuung. Unmittelbar an die Schule angrenzend befindet sich das örtliche Schwimmbad, so dass im wöchentlichen Wechsel mit dem Sportunterricht durchgehender Schwimmunterricht für alle Schülerinnen und Schüler ab der zweiten Klasse erteilt werden kann.

 

 

1.2     Kinder und das Team

 

Die Schule an der Weschnitz wird aktuell von 240 Kindern besucht. Diese gehen hier in 13 Klassen zur Schule. Jeder der vier Jahrgänge ist zurzeit dreizügig. Unterrichtet werden die Schülerinnen und Schüler von aktuell 20 Lehrerinnen und einem Lehrer. Frau Lang wird von ihrer ausgebildeten Schulhündin Leni begleitet, welche an ausgewählten Tagen als vierbeinige Pudelkollegin im Einsatz an der Schule ist. Außerdem werden wir von Frau Isking, unserer Sozialpädagogin und Frau Becker-Kurländer vom HELP, unterstützt. Frau Sommer leitet das Team aus pädagogischen MitarbeiterInnen, die für unsere Nachmittagsbetreuung verantwortlich sind. Unsere Schulsekretärinnen Frau Jäger und Frau Wilkes sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Schulalltag. Der Hausmeister Herr Ahlheim sorgt für ein funktionierendes Schulhaus. Unser Schulleitungsteam besteht aus der Konrektorin Frau Schmidt und der Rektorin Frau Aust. In Fachkonferenzen, Dienstbesprechungen und Teambesprechungen tauschen wir uns regelmäßig aus und besprechen unsere Zusammenarbeit. Termine, die hier für das laufende Schuljahr entstehen werden auch auf der Homepage veröffentlicht (www.grundschule-einhausen.de)

 

 

1.3     Zeitliche Struktur

 

Die Schule öffnet für die Kinder um 7:45 Uhr. Die einzelnen Klassenzimmer werden aufgeschlossen und die Kinder haben Zeit sich bis zum Unterrichtsbeginn um 8:00 Uhr einzufinden und sich auf den Start einzustellen. Von 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr findet der erste Unterrichtsblock statt. Dieser wird nicht von einem Gong unterbrochen. Wenn es um 9:30 Uhr zur Pause klingelt, verlassen die Kinder den Klassensaal und begeben sich auf den Pausenhof zur großen Pause. Diese endet um 9:50 Uhr. Gemeinsam mit der Lehrerin treffen sich die Klassen an ihrem Aufstellplatz und gehen zurück in den Klassensaal. Dort frühstücken alle gemeinsam ihr gesundes Frühstück bis ca. 10:00 Uhr. Im Anschluss findet der zweite zweistündige Unterrichtsblock statt. Dieser endet mit einem Gong um 11:30 Uhr und es beginnt die zweite große Pause bis 11:45 Uhr. Die 2.- 4. Klassen lernen je nach Stundenplan noch bis zum Ende der 5. Stunde um 12:30 Uhr oder der 6. Stunde um 13:15 Uhr. Freiwillige Wahlangebote finden montags und freitags in der 5. bzw. 6. Unterrichtsstunde statt. Förderkurse finden ebenfalls über die Woche verteilt in den 5. bzw. 6. Stunden statt. Am Freitag endet für alle Kinder der Schule der Unterricht um 11:30 Uhr.

 

 

1.4      Pädagogisches Leitbild unserer Schule

    

 

Jedes Kind an unserer Schule soll die Möglichkeit erhalten optimal zu lernen und so gemeinsam mit anderen gesund groß werden. Dabei legen wir viel Wert auf die Gestaltung einer bewegungsfreudigen und gesundheitsbewussten Schule.

 

Unser Leitbild:       

 

Gemeinsam gesund - groß werden

 

 

Um in unserer Schule gemeinsam gesund zu lernen, zu leben und zu wachsen brauchen wir eine gute Lernatmosphäre und ein positives Schulklima. Wenn unsere Schule ein Raum ist, in dem Kinder Neues mit Freude erleben, sich gut orientieren können und sich angenommen und akzeptiert fühlen, dann stärkt unsere Schule die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder insgesamt. Die Lernatmosphäre und das Lernen selbst wollen wir positiv beeinflussen durch folgende Bausteine, auf welche im weiteren Verlauf noch näher eingegangen werden soll:

 

Unsere Unterrichtsgestaltung: strukturiert Lernwege, individuell und differenziert, verschiedene Unterrichtsformen, entdeckendes Lernen

 

Unsere Begleitung auf dem Lernweg: Lernen in Beziehung miteinander, Fehlerkultur, Förderung

 

In und durch Bewegung lernen: ganzheitlich lernen mit Kopf, Herz und Hand, ausgewogen

 

Unsere Räume gestalten: (Mit-)Gestaltungsmöglichkeiten, Bewegungsfreiheit in und um die Schule herum

 

Unsere Rhythmisierung des Schultages: strukturiert Schultag, Pausen für Ausgleich und Entspannung

 

Unsere Regeln helfen: bieten Orientierung, fördern soziales Lernen

 

Unsere Schulhündin Leni stärkt: fördert soziales Lernen, stärkt die Persönlichkeit

 

Unser Miteinander gestalten: Klassenrat, Patenklassen, Jahrgangsteams, Sozialpädagogin und „Help“

 

Unsere gemeinsamen Feste und Feiern: bieten schöne Gemeinschaftserlebnisse

 

 

  1.      Unterricht

 

Ziel unserer Unterrichtsgestaltung ist es, die Kinder als selbstverantwortliche Lerner innerhalb der Gemeinschaft zu sehen, zu fördern und zu fordern sowie ihre Freude am Lernen zu wecken und aufrecht zu erhalten.

Die Schüler erleben an unserer Schule verschiedene Unterrichtsformen. Klassische frontale Unterrichtsphasen stehen dabei im Wechsel mit Phasen des kooperativen Arbeitens. Offene Unterrichtsformen wie der Tages- und Wochenplanarbeit, Freiarbeit, Werkstattunterricht, Stationsarbeit und Projektarbeit betonen kooperatives Lernen und die Selbstverantwortung der Schüler. Wir legen Wert auf entdeckendes Lernen und sachangemessene Qualität der Lernangebote und Lernaufträge, mit denen die Lernziele zu erreichen sind.

Die Kinder kommen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, Erfahrungen, Neigungen und Interessen in unsere Schule. Sie alle sollen die Möglichkeit erhalten auf eigenen Wegen, in eigenem Lerntempo und mit Freude ihre Lernschritte zu erreichen. Wir differenzieren dabei auf vielen Wegen, durch:

 

  • pädagogische Lernarrangements der Klassen- und Fachlehrer (Lernmedien, Lernzielen, Lerninhalten, Lernorten)
  • verschiedene Unterrichtsformen (Öffnung des Unterrichts)
  • gezielt unterstützende Förderlehrkräfte während des Unterrichts und in Förderzeiten außerhalb des Unterrichts
  • unsere Sozialpädagogin
  • bedarfsorientiert eingerichtete Förderkurse in allen Schulstufen
  • eine enge beratende Zusammenarbeit mit allen am Prozess Beteiligten Personen (Lehrer, Eltern, Schüler, pädagogische Mitarbeiter)
  • den Einsatz unserer Schulhündin Leni
  • die Nutzung des Grundschuldiagnose-Online-Programms
  • die Online-Plattform Antolin
  • unsere unterschiedlichen Wahlangebote
  • unsere Leseangebote in der Schulbücherei
  • bei Spielen, Festen und Feiern im Schulleben
  • Rhythmisierung und Strukturierung der Lernzeiten am Vormittag

 

2.2     Auf dem Lernweg  

 

Jedes Kind ist einmalig in seiner Persönlichkeit und soll auf seinem Lernweg bestmöglich von uns begleitet, unterstützt und herausgefordert werden. Dabei geraten vielfältige Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes für uns in den Blick:

 

  • musisch-kreative Fähigkeiten
  • motorische Fertigkeiten
  • praktische Begabungen
  • intellektuelle Fähigkeiten
  • soziale Verhaltensweisen

 

Begleitung und Förderung finden vor dem Hintergrund gezielter Beobachtung, Deutung und Dokumentation der Denk- und Lernprozesse der Kinder statt. Diagnostische Verfahren begleiten die Förderung kontinuierlich. Fehler gehören zu jedem Lernprozess dazu und verstehen wir dabei als Lernhelfer, die uns wertvolle Einblicke in das Denken der Kinder eröffnen und an die sich eine passgenaue Förderung anschließen kann.

 

Unterstützt werden wir dabei durch unsere Förderlehrkräfte vom BFZ (Beratungs- und Förderzentrum), mit denen wir uns in enger Zusammenarbeit befinden. Sie ermitteln Förderbedarfe der Kinder und unterstützen die Lehrer beratend beim Ergreifen von Maßnahmen und Erstellen von Förderplänen, führen selbst gezielt Fördermaßnahmen mit einzelnen Kindern durch und begleiten und führen Elterngespräche bei Bedarf. Wird ein besonderer Förderbedarf bei einem Kind festgestellt, dann münden die daraus abgeleiteten Maßnahmen in individuellen Förderplänen, die allen Beteiligten dabei helfen, die Lernziele und Lernwege der Kinder förderlicher zu gestalten.

Förderunterricht realisiert sich sowohl innerhalb des Klassenunterrichts, binnendifferenziert als auch in Form von Einzel- oder Kleingruppenförderung unter Ausnutzung angrenzender Räumlichkeiten. Darüber hinaus werden gezielt für ein Schuljahr, entsprechend des jeweiligen Bedarfs, Förderkurse in Mathematik und Deutsch eingerichtet. Hier kann individueller auf Kinder mit Rechenschwierigkeiten und Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten eingegangen werden, da die Größe der Kurse deutlich unter der Klassengröße liegen.

Kinder mit besonderen Begabungen und Interessen werden im Rahmen des offenen Unterrichts gefördert (Werkstätten, Wochenplan, Projekte, u.a.). Auch durch die Wahl spezifischer Wahlangebote nach dem Unterricht können Kinder ihren Interessen und Begabungen individuell nachgehen.

 

 

2.3     In und durch Bewegung

 

Unsere Schule ist zum wiederholten Male mit Teilzertifikaten als „Gesundheitsfördernde Schule“ zertifiziert. Bewegung stärkt den Körper, stabilisiert die Gesundheit, bessert die Haltung und fördert das Denken, Lernen und Wohlbefinden.

Bewegung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Bewegung und Wahrnehmung sind dabei als Einheit zu sehen und bilden die Grundlage für die menschliche Entwicklung.

Ausgewogene Bewegungserfahrungen leisten einen wichtigen Beitrag zu einem Lernen mit Kopf, Herz und Hand und unterstützen so eine gesunde physische und emotional-psychische, soziale und kognitive Entwicklung. Bewegungsphasen mit einem ganzheitlichen pädagogischen Verständnis bieten eine didaktisch-methodische Bereicherung unseres Unterrichts.

 

Seit dem Projekt „bewegend unterrichten“ setzen wir Lehrkräfte an der Schule uns zum Ziel regelmäßig vielfältige Bewegungsgelegenheiten für die Schüler zu schaffen. Bewegungsfördernde Impulse, Übungen und Methoden wirken lernvorbereitend, lernbegleitend oder lernerschließend. Dazu gehört auch, dass wir die Schüler ermutigen zu variablen oder alternativen Sitz- und Arbeitshaltungen z. B. im Sitzen, im Stehen, Liegen oder im Gehen. Strukturen, Regeln und Rituale, die die Klassen hier findet und etabliert schaffen einen verlässlichen pädagogischen Rahmen.

Mit einer „Prise Bewegung“ in unserem täglichen Unterricht können wir das Lernen der Schüler optimaler gestalten. Eng verknüpft mit den Unterrichtsinhalten (z. B. Deutsch, Mathematik, Sachunterricht oder Englisch) geschieht ein Lernen in und durch Bewegung. Das bedeutet, die Unterrichtsinhalte werden von den Schülern bewegend: erfahren, erfasst, wahrgenommen, dargestellt, ausgedrückt, vorgestellt, erinnert, sortiert, zugeordnet, gesammelt.  

 

Eine „Prise Bewegung“ erleben die Schüler täglich auch in Form von kleinen entspannenden oder aktivierenden Bewegungspausen zwischendurch:

  • fächerübergreifenden Spielen, die gute Laune machen und zum Lachen anregen
  • speziellen Brain-Gym-Spielen
  • Mini-Entspannungsübungen (behutsame Dehn- und Streckübungen, Mini-Meditationen)
  • Klatsch- und Fingerspielen (mit Überkreuzen der Körpermittellinie)
  • Mal- und Schreibspielen in Partnerarbeit
  • Gleichgewichtsspielen
  • Bewegungsritualen (Stundenbeginn, Stundenende)

 

Vielfältige Ziele und Wirkungen sind für uns mit dem bewegenden Unterricht verbunden. Ein bewegender Unterricht…

 

  • steigert Konzentration und Aufmerksamkeit
  • motiviert für Inhalte
  • ermöglicht das Lernen mit Kopf, Herz und Hand
  • dient der Entspannung, Entlastung und dem Ausgleich
  • dient der Aktivierung des Gehirns (Sauerstoff)
  • unterstützt eine positive Arbeits- und Lernatmosphäre
  • unterstützt eine positive Einstellung zum Lernen
  • steigert das Selbstwertgefühl
  • gestaltet die Lehrer-Schüler-Beziehung positiv
  • fördert Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit und soziales Miteinander
  • fördert Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit
  • fördert Fantasie und Kreativität

 

Bewegendes Lernen berücksichtigt den Wechsel von Bewegungs- und Entspannungsphasen, rhythmisiert das Lernen und unterstützt so die Lernprozesse der Kinder nachhaltig.

In unserem Sport- und Schwimmunterricht machen die Schüler gezielt initiierte Bewegungserfahrungen. Den Vorteil, dass das örtliche Hallenbad direkt an die Schule angrenzt, haben wir uns gezielt zu Nutze gemacht. Bereits ab dem 2. Schuljahr findet hier während des ganzen Schuljahres im zweiwöchigen Turnus regelmäßiger Schwimmunterricht statt. Eine dritte Sportstunde ist fest im Stundenplan verankert und wird von jeder Klasse individuell mit Spiel- und Bewegungseinheiten im nahen Umfeld der Schule oder im Klassensaal oder in der neuen Turnhalle ausgefüllt.

 

 

2.4      Lernräume

 

Die Schule und vor allem die Klassenräume der Schüler selbst sollen Orte sein, an denen sie sich wohlfühlen. Dazu machen wir sie, indem wir ihnen die Möglichkeit geben diese Räume zu ihren Räumen werden zu lassen. Mit dem Aufhängen von Fotos (gemeinsamer Ausflüge und Erlebnisse) und mit (Kunst)Bildern aus dem Unterricht, mit eigenen Lernplakaten, eigenen Klassenregeln und Urkunden stiften diese Lernräume Identifikation und tragen so zu einer guten und gesunden Lernatmosphäre bei. Verschiedene Bereiche im Klassenraum (Leseecken, Ausstellungsplätze, ruhige Arbeitsplätze, Gruppentische) strukturieren das Lernen darüber hinaus und bieten Möglichkeiten der differenziert zu arbeiten.

In naher Zukunft wird in jeder Klasse ein Computerarbeitsblatt eingerichtet.

Da wir das Ziel haben, in unserem Unterricht vielfältige Bewegungserfahrungen zuzulassen, brauchten wir Räume, die dies unterstützen und entsprechend ausgestattet bzw. umgestaltet sind. Bislang erfolgreich bewährt hat es sich an unserer Schule, dass die Kinder im Unterricht auf ergonomischen, beweglichen Stühlen sitzen und ihre Einzeltische höhenverstellbar sind. Die Drehstühle erlauben individuelle Bewegungsfreiheit und werden von unseren Schülern und Lehrern sehr geschätzt. Zusätzlich dazu gibt es in jeder Klasse aktuell drei „Hookies“. Diese höhenverstellbaren Hocker ermöglichen noch mehr Bewegungsfreiheit beim Sitzen. Damit die Schüler nicht ausschließlich ihren Vormittag im Sitzen verbringen sind die Klassenräume zusätzlich ausgestattet mit Gymnastikmatten, die dazu einladen sich zum Arbeiten auf den Boden zu legen. Fensterbänke, Anrichten oder Treppen vor dem Klassenraum können als Arbeitsplatz zusätzlich genutzt werden. Manche Klassen verfügen auch probeweise über Stehtische zum Arbeiten. Zwischen den Klassenräumen befinden sich Trampoline, die für kurze Bewegungspausen im Unterricht oder zwischen den Stunden genutzt werden können. Spezielle Wurfbälle ermöglichen zum Beispiel kleine Bewegungsspiele zwischendurch. Im Alt- und Neubau sind die Stirnseiten der Treppenstufen mit den Ergebniszahlen der Einmaleinsreihen beklebt. Die Schüler können so nebenbei täglich ganzheitlich Mathematik erleben – oder sie natürlich gezielt bei der Erarbeitung der Einmaleinsreihen im zweiten Schuljahr im Rahmen eines bewegenden Unterrichts nutzen. Der Flurboden in einem Trakt des Neubaus ist mit speziellen Motorikbahnen ausgestattet, die mit ihren Bildern die Schüler zum Hüpfen und Laufen darauf einladen und vielfältig in einen bewegenden Unterricht miteinbezogen werden können.

 

Um Erlerntes verarbeiten zu können, benötigen Kinder auch ein geeignetes Maß an Entspannung. Im Zuge der Umbaumaßnahmen wurde im neuen Gebäude ein Rückzugsraum eingerichtet. Während der Lernzeiten können hier Kinder individuell arbeiten und kurze Entspannungspausen einlegen. Der Raum kann auch in Einzelbetreuungssituationen (Lesehelfer/BFZ-Kräfte) oder zur Kleingruppenarbeit differenziert genutzt werden. Dieser wird am Vormittag von der Schule und am Nachmittag von der Betreuung genutzt.

 

Mit dem Neubau der Mehrzweckturnhalle an unserer Schule, steht den Kindern ein großer Bewegungsraum zur Verfügung, der während der festen Sportstunden sowie für die Kinder im Ganztag, zu vielfältigen Bewegungserfahrungen einlädt. Außergewöhnlich attraktive Sportgeräte und Spielmöglichkeiten warten hier darauf entdeckt zu werden.

Vor der Halle entsteht ein neuer Pausenhof mit Platz für Spielfahrzeuge. Ein neu gestalteter kleiner Schulhof entsteht zurzeit hinter der Halle, mit geplantem Ballspielfeld, Tischtennisplatten, Klettermöglichkeiten und anderen Bewegungsangeboten.

 

Der unmittelbar an die Schule angrenzende Fluss, die Weschnitz, wurde in den letzten Jahren nach und nach renaturiert. Damit erschließt sich ein naturnaher Lernort, der zum gesundheitlichen Wohlbefinden der Schüler und zu ganz neuen Lern- und Bewegungserfahrungen beitragen wird. Hier können kurze oder lange Spaziergänge mit der Schulhündin unternommen werden und/oder die Natur selbst im Rahmen des Sachunterrichts erlebt, erforscht und untersucht werden.

Geplant ist für die nächsten Jahre die Einrichtung eines Außenklassenzimmers gemeinsam mit der Gemeinde.

Da die Gemeinde Einhausen stetig gewachsen ist, werden sich in naher Zukunft auch die Anmeldezahlen der Schule erhöhen. Weitere Baumaßnahmen zur Vergrößerung der Schule sind schon angedacht.

 

 

2.5     Formen der Rhythmisierung

 

Pausen beim Lernen tragen zu mehr Wohlbefinden und damit zu mehr Lernfreude und erhöhter Leistungsbereitschaft bei. Am Vormittag gibt es zwei feste große Pausen. Sie finden jeweils statt nach zwei direkt aufeinanderfolgenden Unterrichtsstunden (je 45 Minuten). In den Pausen spielen die Schüler draußen auf den beiden großen Pausenhöfen.

Seit unserem Projekt „Einfach bewegen(d)“, wollen wir zukünftig der Bewegung auch jenseits der festen Pausen und des Sportunterrichts einen hohen Stellenwert an unserer Schule einräumen. Der gezielte Einsatz von Bewegungs- und Wahrnehmungsspielen rhythmisiert dabei das Lernen der Kinder und sorgt für Phasen der Aktivierung und für Phasen der Entlastung und Entspannung beim Lernen.

Am Schulnachmittag gibt es für die Ganztagskinder ebenfalls Lern- und Bewegungsphasen im Wechsel. Hausaufgabenzeiten und freies Spiel, sowie der Besuch von festen AGs strukturieren den zweiten Teil des Tages.

 

Mit unserem Teilzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ – Teilbereich Ernährung, legen wir einen weiteren Schwerpunkt in Sachen Gesundheit an unserer Schule. Das tägliche gemeinsame Frühstück in der Klasse findet nach der Bewegungspause statt. Hier tauschen wir uns in angenehmer Atmosphäre regelmäßig aus, auch zum mitgebrachten Pausenbrot und den Getränken. Dann bedenken wir unsere Essgewohnheiten und Kriterien für ein gesundes und ausgewogenes Frühstück und genießen gemeinsam gutes Essen unter dem Motto „Iss dich fit“.

Das Thema „zahngesunde Ernährung“ wird bereits im 2. Schuljahr zum Unterrichtsthema.

Regelmäßig finden über den Unterricht hinaus Aktions-, Gesundheits- und Projekttage zum Thema gesunde Ernährung statt.

 

Rituale und Gewohnheiten sind für Kinder ein Grundbedürfnis. Sie geben Orientierung, Geborgenheit, Sicherheit und Selbstständigkeit, fördern das soziale Miteinander und ermöglichen Gemeinschaftserlebnisse. Sie ordnen und gestalten den Unterricht sowie das Miteinander auf ihre Weise und bieten so den Kindern ein hohes Maß an Verlässlichkeit.

An unserer Schule gibt es zahlreiche Rituale, die sich sehr bewährt haben. Jede Klasse ist frei darin ihre eigenen Rituale zu finden und auszugestalten.

Beispielsweise können das in einer Klasse sein:

 

  • der Stundenplan, der täglich neu an der Tafel steht,
  • das Datum des Tages und das Wetter besprechen und einstellen,
  • der Einsatz kleiner Bewegungsrituale
  • die Einteilung der Klassendienste,
  • Morgen-, Erzähl- und Abschlusskreise,
  • ausgemachte Stille-Zeichen (Klangschale, Klangstab, Handzeichen, etc.),
  • Die Nutzung des Ampelsystems
  • die verschiedenen Farben für die unterschiedlichen Fächer sind einheitlich,
  • die Hausaufgabenkontrollen mit Belohnungsstempel,
  • ausgemachte Aufräum-Zeichen,
  • der Einsatz kleiner Stille-Übungen,
  • die Elternbriefe über die Postmappe
  • Rituale mit dem Klassentier
  • Rituale im Schuljahr (Adventssingen, Gottesdienste, Feste, Feiern)

 

Diese Rituale entlasten unseren Unterricht und rhythmisieren den Tages-, Wochen- und Jahreslauf an unserer Schule.

 

 

2.6     Regeln

 

Die Schule an der Weschnitz versteht sich nicht nur als ein Ort des Lernens, sondern auch als ein Ort, an dem gelebt wird. Jeder soll sich wohl fühlen und entfalten können. Dabei muss jeder Einzelne die Rechte des Anderen achten. So ist ein friedlicher, respektvoller Umgang miteinander möglich.

Die Schulordnung bildet den Grundkonsens im Kollegium über Rechte bzw. Regeln, die uns an unserer Schule wichtig sind:

 

.

  • Wir hören einander zu
  • Wir lassen andere ausreden
  • Wir gehen freundlich miteinander um
  • Wir klären Konflikte friedlich im Gespräch
  • Wenn wir Hilfe brauchen gehen wir zu einer Aufsicht
  • Wir gehen leise durch das Schulgebäude
  • Wir nehmen Rücksicht aufeinander
  • mit ausgeliehenen Sachen gehen wir achtsam um
  • wir achten auf unsere Schule und unsere Umwelt
  • Handys und andere technische Geräte bleiben zu Hause

 

 

Diese Rechte/Regeln tragen zu einer guten Atmosphäre bei – eine wichtige Voraussetzung, um gerne in die Schule zu kommen und dort zu lernen. Die Schulordnung bildet die Basis für den Klassenlehrer, gemeinsam mit seiner Klasse eigene Klassenregeln zu formulieren, die dabei helfen, den friedlichen und respektvollen Umgang miteinander zu sichern.

Die Schulordnung wird aktuell gemeinsam mit allen Beteiligten, auch den Eltern weiterentwickelt und von den Kindern in Bildern mitgestaltet. In naher Zukunft wird sie für alle in unserem Schulhaus aushängen.

 

 

2.7     Schulhündin Leni

 

Unsere Schulhündin Leni ist eine 4-jährige Großpudelhündin. Sie hat gemeinsam mit ihrer Halterin Frau Lang ihre Ausbildung zum Schulhundeteam erfolgreich abgeschlossen. An ausgewählten festen Tagen in der Woche ist sie innerhalb der Klasse ihrer Halterin im Einsatz. Sie wird hier von Frau Lang im Rahmen tiergestützter Pädagogik eingesetzt, um die Schüler ganzheitlich beim Lernen zu unterstützen. Leni ist ein geduldiger, freundlicher Lernbegleiter, der jedes Kind so annimmt wie es ist und dabei vorurteilsfrei und unmittelbar emotionale Nähe vermittelt. Mit ihrem ruhigen ausgeglichenen Wesen trägt sie innerhalb der Gemeinschaft zur Steigerung des Wohlbefindens bei, da sie positiven Einfluss auf die Atmosphäre hat. Ihre Anwesenheit führt dazu, dass die Schüler weniger Stress und Angst empfinden und entspannter lernen können. Als Tier im Klassenraum erfordert sie in besonderem Maße Rücksichtnahme, Empathie- und Wahrnehmungsfähigkeit sowie die Übernahme von Verantwortung (Hundedienste). Dies wirkt sich auch auf zwischenmenschlicher Ebene auf die Schüler aus. Leni ist ein Seelentröster, der Ruhe, Entspannung und Motivation spendet.

Leni ist stets an der Seite ihrer Halterin. Diese pflegt einen liebe- und respektvollen Umgang mit der Hündin und es besteht eine enge Teambindung. Frau Lang verfügt mit ihrer Ausbildung über die nötigen Kompetenzen in tiergestützter Pädagogik wie auch über Sachkenntnisse zu Hunden. Alle wichtigen Voraussetzungen für Lenis Einsatz an der Schule liegen vor.

 

Leni findet an unserer Schule ihren Einsatz als Klassenbegleithund sowie in der Arbeitsgemeinschaft “Hundefreunde” (Klasse 2-4). In der Interaktion mit Leni können bei den Schülern vielfältige Bereiche angesprochen und gefördert werden:

  • Stärkung der Persönlichkeit
  • Gesundheitsprävention (Sicherheit)
  • Motorik und Wahrnehmung
  • Kognitive Entwicklung
  • Steigerung der Lernmotivation und Konzentration
  • Abbau von Schulängsten
  • Achtsamer und respektvoller Umgang mit der Natur und ihren Geschöpfen

 

Lenis Einsatz im Klassensaal reicht von der bloßen Anwesenheit bis hin zu gezielten Einsätzen beim Lernen. Als Lernmotivator wird sie in das Lernen mit den Schülern im Unterricht eingebunden, z.B. beim Würfeln in Mathematik, beim Apportieren von Aufgaben oder beim Zuhören als Lesehund. Klare Regeln und Rituale im Umgang mit Leni geben hier allen Beteiligten die nötige Sicherheit. Schulhundregeln gibt es auch in unserem Schulhaus, da Leni hier gemeinsam mit Frau Lang auf ihrem Weg in den Unterricht unterwegs ist, ist sie auf die Rücksichtnahme aller Schüler angewiesen. Leni braucht Bewegungszeiten. Spaziergänge mit Schülern an der Weschnitz entlang finden bei uns mit Hund statt. (Weiteres zum Einsatz des Schulhundes: siehe Schulhundkonzept im Schulhundordner im Sekreteriat))

 

 

2.8     Miteinander und Füreinander   

 

Der Klassenrat leistet seinen festen Beitrag zum sozialen Miteinander an unserer Schule. Er wird in allen Klassen ab dem dritten Schuljahr eingeführt, erprobt und etabliert. Hierfür ist eine feste Stunde im Stundenplan der Woche reserviert. Die Schüler gestalten damit aktiv ihr soziales Leben in ihrer Lerngemeinschaft mit und lernen auf demokratischen Wegen Verantwortung für ihre Themen zu übernehmen sowie eigenständig Lösungen für ihre Konflikte zu finden.

 

Jede erste Klasse bekommt zur Einschulung eine Patenklasse an der Schule zugeteilt. Innerhalb dieser Patenschaft erhalten die Schüler jeweils ihren eigenen Paten. Das ältere Patenkind steht den Neuankömmlingen bei kleinen und großen Fragen zur Seite, hilft beispielsweise bei der Orientierung im Schulgebäude und auf dem Gelände, bietet Spielkontakt während der Pausen an und sorgt so für mehr Sicherheit und Geborgenheit im ersten Schuljahr. Gemeinsame Frühstückszeiten und kleine Unternehmungen unter den Patenklassen stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ein eigenes Patenklassenkonzept ist aktuell in der Ausarbeitung und liegt zur Abstimmung bereit.

 

Wir Lehrerinnen und Lehrer der Schule unterstützen uns in unserer Arbeit ebenfalls gegenseitig. So arbeiten wir in festen Jahrgangsteams zusammen.  Hier werden gemeinsame Unterrichtsinhalte geplant, Differenzierungsmöglichkeiten und Fördermaßnahmen besprochen, die Klassenarbeiten terminiert und inhaltlich gemeinsam gestaltet. Der Austausch im Jahrgangsteam und auch darüber hinaus gibt bei Entscheidungen Sicherheit und stärkt bei der Arbeit mit den Kindern. Regelmäßig montags in der 6. Stunde ist Zeit zum Austausch miteinander – entweder als geplante Konferenz mit allen Lehrern der Schule oder zur Jahrgangsteambesprechung.

 

Uns ist ein gesundes Schulklima sehr wichtig. Dies erreichen wir, wenn wir das soziale Miteinander der Kinder im Schulalltag so gut wie möglich stärken. Hierin werden die Kinder, wie auch die Lehrer unterstützt durch die Arbeit unserer Sozialpädagogin Frau Isking. Sie kann in Einzel- oder Gruppengesprächen, in der Begleitung im Unterricht, wie auch in festen Pausensprechstunden, den Themen der Kinder und Konfliktsituationen gezielt begegnen. Die Zusammenarbeit ist im Prozess begriffen und entwickelt sich in der gemeinsamen Arbeit fort. So gilt es für uns herauszufinden, welche präventiven Maßnahmen dazu beitragen, das soziale Miteinander noch wirkungsvoller und nachhaltiger an unserer Schule zu stärken.

Im Auftrag von HELP bietet Sabine Becker-Kurländer sozialpädagogische Einzelfallbetreuung an. Präventiv, begleitend oder im Krisenfall unterstützt sie unsere Kinder und deren Familien bedarfsbezogen. Dabei versteht sich HELP als Schnittstelle zwischen Schule und Elternhaus.

 

 

2.9     Gemeinsame Aktionen und Feiern

 

Das Gemeinschaftsgefühl an der Schule wird durch verschiedene fröhliche und bunte Aktionen, Feste und Rituale geprägt, die im Jahreslauf verankert sind:

 

Einschulungsfeier: Die Eltern der Zweitklässler übernehmen die Verantwortung für das Kuchenbuffet bei der Einschulungsfeier. Die Einnahmen aus dem Verkauf stehen den zweiten Klassen zur Verfügung.

 

Adventssingen: In der Vorweihnachtszeit versammeln sich alle Schüler an den Montagen nach den Adventssonntagen auf dem Schulhof zum gemeinsamen Adventsliedersingen.

 

Theaterbesuch: Im Dezember findet ein gemeinsamer großer Ausflug von allen Lehrern und Schülern in eines der umliegenden Theaterhäuser statt.

 

Bundesjugendspiele: Vor den Sommerferien veranstaltet unsere Schule jedes Jahr die Bundesjugendspiele auf dem Sportplatz, an denen alle Klassen teilnehmen und bei denen die Freude am Sport und an der Bewegung im Vordergrund steht.

Projektwoche: Im Frühling alle zwei Jahre führen wir eine Projektwoche durch, in welcher die Schüler zu einem Thema projektorientiert und klassenübergreifend arbeiten. Diese Projektwoche mündet in einem großen Schulfest mit allen Kindern, Lehrern, Eltern und Verwandten und Freunden. Hier kann stolz präsentiert werden woran in der Woche zuvor gearbeitet wurde.

 

Ausflüge und Klassenfeste: Klassenintern werden gemeinsam mit Kindern und Eltern Feste und Ausflüge geplant, die über das Jahr verteilt stattfinden. Das kann der Besuch eines Freizeitparks in der Umgebung sein, oder ein Kürbisfest. Jede Klasse findet ihr eigenes Ziel und ihr Fest im Jahr, welches das Gemeinschaftsgefühl stärkt.  

 

Zirkusprojekt: Alle 4 Jahre ist ein großes Zirkusprojekt vorgesehen. Ein eingeladener Zirkus erarbeitet mit den Schülerinnen und Schülern innerhalb einer Woche ein Zirkusprogramm. Hier können die Kinder viele neue Aktivitäten ausprobieren, ihre Talente entdecken, ausbauen und präsentieren und nicht zuletzt Freude und Stolz bei diesem Gemeinschaftsprojekt entwickeln.

 

Kerweumzug: Im Herbst findet im Ort jährlich ein großer Kerweumzug statt. Auch die Schule an der Weschnitz ist mit Kindern der 3. und 4. Klassen dabei und zieht traditionell mit Schildern und geschmückten Fahrrädern durch die Straßen von Einhausen. Die Schüler erleben sich hier als aktiven Teil der Ortsgemeinschaft.

 

Wettkämpfe

Bewegung hat auch in unserem Schulleben einen festen Platz. So nimmt unsere Schule jährlich an Schwimm-, Turn-, Leichtathletik- und Fußballwettkämpfen teil. Hier können Kinder Freude an Sport und Bewegung im Wettkampf erleben.

 

Klassenfahrt: Die Kinder der 3. und 4. Klassen können gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer für ein paar Tage auf Klassenfahrt in eine Jugendherberge fahren. Dieses Gemeinschaftserlebnis ist aufregend und bleibt allen in Erinnerung.

 

Abschiedsfeier: In einer gemeinsamen großen Feier werden vor den Sommerferien die Viertklässler von der Schule verabschiedet. Viele Klassen leisten kleine Beiträge und Lehrer sowie Schüler werden hier geehrt und mit guten Wünschen für ihre Zukunft ausgestattet.

 

 

3.1     Mitgestaltung

 

Den Eltern Mitgestaltungsmöglichkeiten an unserer Schule einzuräumen ist für uns sehr wichtig. Eine Schulgemeinde ist nur dann lebendig, wenn alle Eltern, Lehrer und Schüler sich gut kennen und vielfältige Kontakte pflegen. Nach § 16 Abs. 4 des HSchG ist die Mitarbeit der Eltern in der Grundstufe ein Beitrag zur Verwirklichung des gemeinsamen Erziehungsauftrags von Eltern und Schule.

 

 

3.2     Elternabende

 

Jeweils zum Beginn des neuen Schuljahres findet ein gemeinsamer Elternabend in jeder Klasse statt. Hier werden die Eltern von Seiten der Klassenlehrer informiert und beraten und es findet ein gegenseitiger Austausch zu pädagogischen und schulisch relevanten Themen statt. Im zweijährigen Turnus werden die Elternbeiratswahlen durchgeführt. Ein zweiter Elternabend kann auf Wunsch im zweiten Halbjahr abgehalten werden. Elternsprechtage werden mit den Lehrern individuell auf Wunsch vereinbart und in der Regel zum Halbjahr durchgeführt. Hier können sich Eltern gezielt zum Entwicklungs- und Lernstand ihres Kindes informieren und mit dem Lehrer austauschen und beraten.

 

 

3.3     Feste und Aktionen

 

Die Eltern unserer Schule unterstützen uns bereits zuverlässig bei den jährlichen Spiel-, Sport- und Schulfesten. Die Eltern der 2. Klassen übernehmen bei der Einschulung die Einführung der neuen Eltern in die Schulgemeinde (Einschulungscafé). Auch im Rahmen der Projektwochen sind die Eltern gerne eingeladen sich zu engagieren.

 

 

3.4     Schulbücherei

 

Unsere Schülerbücherei wurde von Eltern aufgebaut und wird an zwei festen Schultagen während der Pausen von ihnen selbständig geleitet. Sie erfreut sich großer Beliebtheit und stets aktualisiert. Für die Kinder, die die Betreuung nutzen, ist die Schulbücherei jederzeit nutzbar.

 

 

3.5     Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

 

Elternmithilfe kann und soll in der Konzeption jedoch nicht die nötigen personellen Ressourcen ersetzen. In den jeweiligen Klassenpflegschaften werden aktuelle Bedarfe diskutiert und über verschiedene Angebote beraten. Es besteht zum Beispiel eine mögliche aktive Beteiligung von Seiten der Eltern in folgenden Bereichen:

 

  • Leseerziehung
  • Einführung neuer Lehr- und Lernmittel
  • Umgang mit neuen Medien
  • Spiel- und Bastelangebote (z.B. das Adventsbasteln in der Vorweihnachtszeit)
  • Umkleidekabine (Föhnen nach dem Schwimmunterricht im Winter)
  • Begleitung von außerschulischen Unterrichtsgängen und Ausflügen

 

 

3.6     Förderverein

 

Besonderes Engagement kommt unserer Schule durch die Eltern im Förderverein zugute. Seit 1997 engagieren sich die Mitglieder des Fördervereins unserer Schule, um die Schule (über die Grundversorgung hinaus) für alle Kinder attraktiver zu machen. Der Verein führt div. pädagogische Abende und Veranstaltungen durch und unterstützt unsere Schule tatkräftig und finanziell. So zum Beispiel geschehen beim Projekt „Bewegtes Klassenzimmer“, wodurch jedes Kind unserer Schule ergonomische Sitzmöbel erhalten hat.

Unser Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ausbildung aller SchülerInnen an unserer Schule zu fördern und zu erleichtern, durch:

 

  • außerordentliche Anschaffungen für den Unterricht,
  • Organisation und Finanzierung von Veranstaltungen,
  • Anschaffung von Pausen- und Spielgeräten und
  • Förderung von sozial benachteiligten SchülerInnen

 

 

4.1     Zusammenarbeit Kindergarten und Grundschule

 

Zwischen den Erzieherinnen und der Schulleitung findet ein regelmäßiger Austausch über die Bereiche des Übergangs der Kinder vom Kindergarten in die Schule statt.

Durch die Organisation gemeinsamer Info-Elternabende in den Kindergärten sowie durch die geplanten und durchgeführten Schnupper- und Kennenlerntage in der Schule wollen wir Schulanfängern den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtern und den Eltern rechtzeitig die Möglichkeit geben, sich mit ihrer neuen Situation als Eltern eines Grundschulkindes vertraut zu machen.

Durch die Kooperation mit den Kindergärten besteht die Möglichkeit im Vorfeld der Einschulung Absprachen mit den Erzieherinnen über Entwicklungsstände, Schulfähigkeit oder eventuell zu treffenden Vorkehrungen bezüglich der Schulaufnahme zu treffen.

 

 

                    Schulanmeldung mit Sprachtest

 

                    Schnupperunterrichtsstunde an unserer Schule

 

                    Gespräche mit den ErzieherInnen

 

                    Kennenlerntag an unserer Schule

 

                    Info-Abend: Schulleitung informiert zur Einschulung

 

                    schulärztliche Untersuchung

         

                    Einschulung

 

                    Patenschaften der älteren Schüler mit den Erstklässlern

 

                    Eltern-Gespräche im Januar mit KlassenlehrerInnen

                   

                    Gespräche KlassenlehrerInnen mit Kindergarten

 

Alle Maßnahmen zum Übergang zielen darauf ab, den Übergang für das Kind in größtmöglicher Kontinuität zu gestalten, so dass es Vertrauen in seine neue Lebensumwelt entwickeln kann. Die vielfältigen neuen Entdeckungs- und Lernprozesse, die es dabei macht, werden von uns durch ein pädagogisch gestaltetes Schulleben in Kontinuität mit dem Elternhaus herausgefordert und unterstützt. Im Zentrum steht dabei ein individuell anschlussfähiger Anfangsunterricht, der auf die Fragen abzielt: Was kann das Kind? Was kann das Kind als nächstes lernen?

 

 

4.2     Zusammenarbeit Grundschule und Weiterführende Schulen

 

Nach der 4. Klasse wechseln die Schüler von der Grundschule in die weiterführende Schule. Auch dies ist ein großer Einschnitt in ihrem Schulleben, den wir versuchen gemeinsam zu begleiten. Um den Eltern die Wahl der Schulform zu erleichtern, erhalten sie vorab einige Informationen:

 

Elternabend

Im ersten Halbjahr der vierten Klasse halten die Klassenlehrer einen Elternabend, auf dem sie über die verschiedenen Schulformen und die dort zu erwerbenden Schulabschlüsse informieren.

 

 

Klassenkonferenz

Am Ende des ersten Schulhalbjahres gibt die Klassenkonferenz für jeden Schüler eine Empfehlung für eine der drei Schulformen. Die Empfehlungen orientieren sich an den fachlichen Leistungen, dem Arbeitsverhalten und den Einschätzungen zur Persönlichkeit des Kindes.

 

Anmeldung

Mit dem Halbjahreszeugnis erhalten die Eltern ein Anmeldeformular für die weiterführende Schule ihres Kindes. Die Eltern müssen hier jeweils eine Schule als Erst-, Zweit- und Drittwunsch angeben.

 

Beratung

Der Klassenlehrer bietet den Eltern ab diesem Zeitpunkt Beratungsgespräche an. Eltern können sich hier über die Empfehlung ihres Kindes und die Gründe dafür informieren. Nach Ablauf der Abgabefrist werden alle Eltern schriftlich darüber informiert, ob die Klassenkonferenz der von den Eltern gewählten Schulform zustimmt oder ob dagegen ein „Widerspruch“ eingelegt wird. Sollte ein Widerspruch gegen die Entscheidung der Eltern vorliegen, werden die Eltern erneut zu einem Beratungsgespräch mit dem Klassenlehrer eingeladen. Die Entscheidung der Schulform liegt letztlich bei den Eltern.

 

Schulen im Umfeld

Für unsere Schüler gibt es von Seiten einiger weiterführender Schulen gezielte Angebote, mit den Schulen in Kontakt zu treten (z. B. Experimentieren). Darüber hinaus können die Schulen jeweils an ihrem „Tag der offenen Tür“ ausgiebig zum Kennenlernen besucht werden.

 

 

 

5.1   Unsere französische Partnerschaft

 

Seit der Verschwisterung der Gemeinde Einhausen mit der nordfranzösischen Stadt Attichy im Jahr 1992, findet ein jährlicher Schüleraustausch der Schulen statt.

Alle zwei Jahre können ca. 20-25 Kinder der 3. und 4. Klassen, mit zwei Lehrern, für 5 Tage nach Attichy fahren, um Land und Leute kennnenzulernen und die Partnerschule vor Ort zu besuchen. Ein Gegenbesuch findet ebenfalls im darauffolgenden Schuljahr statt, bei dem die französischen Gäste einen Einblick in das Schulleben der Schule an der Weschnitz bekommen. Bei beiden Besuchen finden Ausflüge in das Umland statt.

 

 

 

5.2     Ziel der Partnerschaft

 

Mit der Schulpartnerschaft sollen verschiedene pädagogische Ziele verwirklicht werden. Neben der allgemeinen Bereicherung des Schullebens beider Schulen, sollen die Schüler und Schülerinnen ihre Sprachkompetenzen, die sie sich in der Französisch-AG einmal wöchentlich aneignen, vertiefen. Sowohl der Deutschunterricht an der Schule in Attichy, als auch der Unterricht der Französisch-AG in Einhausen können so durch verstärkte Motivation der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden.

Außerdem sollen die Kinder Weltoffenheit lernen. Gerade durch die AG in der Primarstufe gehört das andere Land zu den wichtigen Lerninhalten. Durch den Schüleraustausch kann dieser Bezug konkret umgesetzt und mit Leben gefüllt werden. Typische Merkmale des jeweiligen Landes können direkt oder durch Berichte der Klassenkameraden erfahren werden.

Diese große Motivation für den Französischunterricht wirkt sich so nachhaltig aus, dass die Kinder auch in den weiterführenden Schulen mit größerer Freude und Begeisterung Französisch lernen.

 

 

5.3     Organisation

 

Zur Vorbereitung findet ein Elternabend statt, bei dem über vergangene Fahrten berichtet wird. Außerdem werden die Rahmenbedingungen erläutert, dazu gehört Zeitumfang, Anreise, Unterbringung, Besuchsprogramm vor Ort usw.

Am Austausch nehmen (in der Regel) nur Kinder des 3. und 4. Jahrgangs teil. Es gibt eine Abfrage, welche Familien an diesem Austausch interessiert sind. Gibt es mehr Interessenten als zur Verfügung stehende Plätze, werden die Plätze verlost.

Bei den wechselseitigen Besuchen der Gruppen an den ausländischen Partnerschulen wird ein Programm durchgeführt. Dazu gehört natürlich ein Unterrichtsbesuch, die Umgebung des Landes genauer kennenzulernen. Besuche von wichtigen Städten, Museen und evtl. möglichen Veranstaltungen bieten sich an.

 

 

5.4     Unterkunft und Finanzierung

 

Die Kinder sind jeweils immer zu zweit bei Gastfamilien in Attichy und Einhausen untergebracht. Die Teilnahme ist auf freiwilliger Basis. Die Familien bezahlen für den Austausch einen Beitrag von 20 Euro, der Rest wird durch die Gemeinde und durch die Schule finanziert.

 

 

5.5     Termine

 

Die Termine der gegenseitigen Besuche werden in Absprache so gelegt, dass der Austausch gut in den Schuljahresablauf passt.

 

 

 

 

6.1     Gemeinsame Basis im 1. Schuljahr

 

Die Patenklassen besuchen die Erstklässler im Rahmen der Patenschaft in ihrem Unterricht und erklären ihnen erste Grundlagen wie: Computer starten, anmelden, Software starten, erster Umgang mit Maus und Tastatur, Erklärung Regelplakat "Wie verhalte ich mich an den Computern?", Erklärung große Beispieltastatur (wo befinden sich wichtige Tasten?), erstes Arbeiten mit der Lernwerkstatt

 

 

6.2     Der Computer im 2. und 3. und 4. Schuljahr

 

gezielter und differenzierter Einsatz von

  • "Lernwerkstatt" zum Üben, Wiederholen und in der Freiarbeit,
  •  "www.grundschuldiagnose.de" zur Diagnose und Förderung,
  • "www.antolin.de" zur Leseförderung
  • "GUT" im Förderunterricht Deutsch

 

 

6.3     Der Computer als Helfer ab Ende des 3. Schuljahres

 

Angeboten werden können verschiedene Computer-Projekte wie

 

  1. "Rasende Reporter der Projektwoche"
  2. freiwillige Projekte innerhalb der Klasse zu div. Themen (Informationsrecherche im SU-Unterricht zu einem Thema, Vorbereitung eines Referates und Präsentation über Beamer, Texte formatieren in WORD, ...)
  3. Online-Angebote wie "Lernen im Netz", Kindersuchmaschinen, ...

 

 

7.1     Zusammensetzung der Gesamtnote in den Unterrichtsfächern

 

Die Zeugnisnote setzt sich in fast allen Fächern aus der Leistung in den schriftlichen Klassenarbeiten bzw. Lernkontrollen und der mündlichen Mitarbeit wie folgt zusammen:

 

Unterrichtsfach

schriftlich (in %)

mündlich

      (in %)

Deutsch

50

50

Mathematik

50

50

Sachunterricht

30

70

Englisch

0

100

Evangelische Religion

30

70

Katholische Religion

30

70

Musik

30

70

 

 

7.2     Feststellung der mündlichen Leistung

 

Die mündliche Leistung setzt sich wiederum aus folgenden Bereichen zusammen:

  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch
  • Unterrichtsdokumentationen (z.B. Plakate, Heftgestaltung)
  • Anwenden fachspezifischer Methoden
  • Präsentationen auch unter Verwendung von Medien (z.B. Textvortrag, Referat, musikpraktische Präsentationen)
  • Ergebnisse von Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten

 

7.3     Zusammensetzung der Gesamtnote in Sport / Schwimmen

 

Ab dem zweiten Schuljahr besuchen die Schüler vierzehntägig im Wechsel eine Doppelstunde Sport- bzw. Schwimmunterricht. Die Gesamtnote setzt sich zu

  • 50 Prozent aus der Leistung im Fach Sport und zu
  • 50 Prozent aus der Leistung im Fach Schwimmen

zusammen. 

 

 

8.1     Betreuungsangebot

 

Der Verein KuBuS bietet mit dem „Pakt für den Nachmittag“ an unserer Schule von 7 bis max. 17 Uhr eine freiwillige, verlässliche Nachmittagsbetreuung mit Hausaufgabenzeit/Lernzeit und Mittagessen in unterschiedlichen Modulen an, zu denen die Eltern ihre Kinder vor Halbjahresbeginn anmelden können.

 

 

Es werden zwei Module angeboten:

 

Modul I        7.00 Uhr bis 8.00 Uhr und 11.30 Uhr bis 15.00 Uhr

Modul II       7.00 Uhr bis 8.00 Uhr und 11.30 Uhr bis 17.00 Uhr

 

 

8.2     Mittagessen

 

Das Mittagessen ist für die in der Schülerbetreuung angemeldeten Kinder verpflichtend und kostenpflichtig und muss angemeldet sein.

 

 

8.3     Freizeitangebote

 

Für die Paktkinder werden verschiedene freizeitpädagogische Angebote/ AG’s angeboten, zu denen sich die Kinder für ein Schulhalbjahr verbindlich anmelden können. Auch für das freie Spielen und für spontane AG´s bleibt im Ganztag Zeit. Kinder, die nicht an einer AG teilnehmen, können nach dem Mittagessen in den verschiedenen Räumlichkeiten der Betreuung und auf dem Gelände der Schule freispielen und sich entspannen.

 

 

8.4     Ferienbetreuung

 

Um auch berufstätigen Eltern eine Betreuung ihrer Kinder zu bieten, findet zurzeit in allen Ferien eine Ferienbetreuung statt. Diese deckt jeweils die Hälfte der Ferienzeit ab und wird separat angemeldet. Lediglich zwischen den Jahren bleibt die Einrichtung geschlossen. Die Betreuung deckt auch alle schulfreien Tage (Fasching, Kennenlerntag der neuen Schulkinder, Brückentage) ab.

 

 

8.5     Hausaufgabenbetreuung/Lernzeit

 

Hausaufgaben und Lernzeiten werden flexibel an die Bedürfnisse der Kinder angepasst. Lehrer und Betreuer begleiten und unterstützen die Kinder dabei bis 15 Uhr. Die Erstklässler machen getrennt von den anderen Jahrgängen ihre Hausaufgaben. Hausaufgaben gibt es bei uns ausschließlich an den Tagen Dienstag bis Donnerstag.

 

 

 

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